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Illegaler Welpenhandel

Der Handel mit Rassewelpen boomt: Zu Schnäppchenpreisen werden unzählige der Tiere im Internet angeboten, ebenso in Zoohandlungen oder auf öffentlichen Plätzen. Ihr putziges Aussehen und die gefälschten Angaben täuschen über das unendliche Leid hinweg, das sie von Geburt an erfahren müssen. In Osteuropa als „Massenware“ unter schlimmsten Bedingungen produziert, werden die Hundebabys viel zu früh von ihren geschundenen Müttern getrennt. Meist krank, geschwächt und mit gefakten Impfpässen landen die Welpen nach oft tagelangen, qualvollen Transporten quer durch Europa an ihren Bestimmungsorten. Erst wenn die Kleinen plötzlich todkrank werden oder sogar sterben, merken ihre Besitzer, dass sie hereingelegt wurden.

Mit der Kampagne möchte VIER PFOTEN die Bevölkerung umfassend über die Machenschaften des illegalen Welpenhandels aufklären, um die Nachfrage so wie das damit verbundene Angebot drastisch einzudämmen. Zudem fordert VIER PFOTEN eine europaweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde.

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Helft VIER PFOTEN beim Kampf gegen die Welpenmafia!

Seid Ihr selbst Opfer unseriöser Welpenhändler? Kennt Ihr betroffene Hundebesitzer, die ihre Erfahrungen teilen möchten? Sind euch in letzter Zeit verdächtige Welpenverkäufe aufgefallen?

Gebt den Welpen eure Stimme! Schildert uns eure Erlebnisse, indem ihr das Formular ausfüllt. Mit eurer Unterstützung können wir unsere Recherchen vertiefen und den politischen Forderungen noch mehr Nachdruck verleihen.

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Tipps zum Welpenkauf

Grundsätzlich sollte die Anschaffung eines Hundes gut überlegt und vorbereitet werden! Folgende Punkte gilt es dabei zu beachten:

1

Die Übergabe sollte nur beim Anbieter zu Hause stattfinden

Es ist wichtig, dass Sie die genaue Herkunft der Welpen kennen und ihre Geburtsstätte besichtigen dürfen. Wenn sich der Anbieter stattdessen irgendwo mit Ihnen treffen oder Ihnen den Welpen nach Hause bringen möchte, hat er sehr wahrscheinlich etwas zu verheimlichen. In diesem Fall sollten Sie von dem Kauf absehen.

2

Sehen Sie sich die Elterntiere an, insbesondere das Muttertier

Für die Welpen ist der Kontakt zur Mutter und den Geschwistern überaus wichtig. Werden sie zu früh aus der Prägephase herausgerissen, leiden sie oft ein Leben lang darunter. Darum sollten Sie unbedingt darauf bestehen, das Muttertier zu sehen, denn oftmals werden Hündinnen als reine „Gebärmaschinen“ missbraucht und vegetieren in armseligen Verschlägen vor sich hin. Für den Anbieter kein gutes Aushängeschild, deswegen wird er um Ausreden nicht verlegen sein.

3

Der Verkäufer bietet eine sehr große Anzahl von Tieren, eventuell sogar verschiedener Rassen an

Aufgrund des großen Zeitaufwands einer verantwortungsvollen und individuellen Betreuung der Mutter und Welpen, ziehen seriöse Züchter maximal 3 Würfe pro Jahr auf. Bei einer großen Auswahl an Welpen verschiedenen Alters und verschiedener Rassen ist Vorsicht geboten – es ist davon auszugehen, dass er als Zwischenhändler fungiert.

4

Die Welpen sollten bei der Abgabe mindestens acht Wochen oder älter sein

Auch wenn sie noch so süß sind: Welpen sollten bei der Abgabe ein Alter von mindestens 8 Wochen – besser 10 Wochen – erreicht haben. Erst dann sind sie in ihrer Entwicklung soweit, dass sie von ihren Wurfgeschwistern und von der Mutter getrennt werden können.

5

Der Anbieter zeigt kein besonderes Interesse am weiteren Wohlergehen des Welpen

Ein verantwortungsvoller Züchter will sich sicher sein, dass es seinen Welpen in ihrem neuen Zuhause gut geht. Die zukünftigen Hundehalter können ihren Welpen bei seiner Mutter und den Geschwistern vorab schon einige Male besuchen und werden über die Bedürfnisse des Tieres informiert. Ein Anbieter, der dem Erstbesten, der an seine Tür klopft, einen der Welpen in die Hand drückt, hat kein großes Interesse an seinen Tieren.